Kunst & Kultur

Wer staunen kann, lernt sehen

Der Hohenholter Kunst- und Kulturverein ist ein Forum für Austausch und Inspiration in schöner Atmosphäre und auch gerne bei einem guten Glas Wein. Unterschiedliche Workshops bieten Berührungspunkte mit den verschiedenen Bereichen von Kunst und Kultur, außerdem finden Lesungen, Konzerte und Vorträge statt. Um keine Veranstaltung zu verpassen, schreiben Sie eine Mail mit dem Betreff "Anmeldung" an post@speicher3.com, um sich für unseren Newsletterversand anzumelden.

Unser Programm

1. Workshops, Kurse, Lesungen, Konzerte

2. Vorträge, Events und regelmäßige Treffen

 

1.8.
Markus Kiefer »Rotpeter« in dem Stück von Franz Kafka »Ein Bericht für eine Akademie«

»Ein Bericht für eine Akademie« von Franz Kafka

Franz Kafkas Bericht für eine Akademie ist ein Bravourstück für einen Schauspieler; denn derjenige, der den Bericht liefert, ist ein Affe.

Markus Kiefer spielt den Affen Rotpeter

Das, was „Rotpeter“ den Hohen Herren der Akademie zu erzählen hat, ist keineswegs irgendwie undurchschaubar, unerklärlich, unheimlich ...

„Rotpeter“ berichtet von seiner Eingliederung in die menschliche Gesellschaft. Eingefangen für einen europäischen Zoo, verschleppt auf ein Schiff und einem tristen Leben als Schauobjekt hinter Gittern entgegensehend sucht der Schimpanse nach einem Ausweg.

Flucht ist unmöglich, allein die Anpassung scheint Erfolg zu versprechen.

Der Affe lernt also Pfeifenrauchen, Schnapstrinken und das Erlernen der menschlichen Sprache sind seine entscheidenden Schritte auf seinem Weg in die Zivilisation.

Doch leidet er an dem Zwiespalt, weder Mensch noch Affe zu sein. Er sehnt sich nach seinen wilden Ursprüngen zurück, fühlt sich aber auch den Menschen zugehörig, denen er in Hassliebe verbunden ist.

Darüber berichtet er, äffisch bis zur Menschenähnlichkeit.

Ein Bericht für eine Akademie ist ein Stück, das den Menschen als Krone der Schöpfung in Frage stellt und uns vor Augen hält, was mit uns geschieht, wenn wir uns all zu weit von unseren Wurzeln entfernen.

Schauspieler Markus Kiefer spielt diese Geschichte einer Kreatur mit unausweichlicher Intensität und einer Fülle kleiner, scheinbar unauffälliger, nebensächlicher Gesten, so brillant, dass er für diese Rolle 1992 den Kulturpreis der Stadt Gelsenkirchen erhielt.

19 Uhr

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Reservierungen bereits jetzt möglich per Mail an: post@speicher3.com  

8.8.
Stephan Bauer mit seinem Programm »Am Ende der Nerven und noch soviel Ehe übrig«

Stephan Bauer „Am Ende der Nerven... und noch so viel Ehe übrig“

Nach 20 Jahren Ehe stellt sich jeder die Frage „War es das jetzt schon? Wie lange dauert das denn noch? Was ist aus meinen Träumen geworden, wenn
mir mein Ehepartner nichts mehr zu sagen hat - außer „nimm deine Tabletten.“ Das Geheimnis einer glücklichen Ehe ist offenbar ein Geheimnis. Weshalb es ja „hei-raten“ heißt und nicht „hei-wissen“.

Wäre völlige Offenheit ein Konzept für mehr Glück in der Ehe? Aber wer schafft es schon, nach 20 Jahren seinen Partner ehrlich zu fragen:
„Langweilst Du dich auch so - wie mich?“ Ein weiser Mann sagt lieber zu seiner Frau: Nichts.

Was also tun, wenn Paartherapeuten keine Termine frei haben? Ein Ticket für Stephan Bauer kaufen! Eheberatung hilft, Yoga hilft, aber an einem
Comedy-Abend gutgelaunt „Scheiße“ rufen ist günstiger. Nach 30 Jahren Ehe-Stahlbad weiß er: Jeder will seinen Partner mal an die Wand tackern.
Entscheidend ist doch, dass man ihn danach wieder abnimmt. Lasst uns also das Elend einfach mit Humor betrachten. „Ja, mein Partner hat ein Rad ab, aber schaut mal, wie schön es rollt.“

Stephan Bauers neues Programm blickt in die Beziehungsabgründe des modernen Menschen, zeigt aber auch, wie wir eingerissene Brücken wieder
aufbauen. Zwei Stunden Ehespaß, damit es uns allen besser geht. Ein Mikrophon, ein Barhocker, Pointen Schlag auf Schlag, Lachen ohne Atempause. Und das Schöne: die Eintrittskarte ist in der Therapiesitzung inbegriffen.

19 Uhr

Eintritt: 22 Euro, Vereinsmitglieder ermäßigt 20 Euro. Reservierungen bereits jetzt möglich per Mail an post@speicher3.com

 

12.9.
Folk-, (Indie-)Pop- und Weltmusik: Das Vocalensemble »krk.«

2012 haben sich Kerstin Kaltmeyer, Yseult Roch und Christina Kleinefenn aus Münster über ein Chorprojekt kennengelernt, beschlossen, zusammen dreistimmig zu singen, und das Vocalensemble krk. gegründet.

krk. ist spezialisiert auf individuelle dreistimmige Gesangsarrangements von Folk-, (Indie-)Pop-und Weltmusik-Stücken. Die drei ganz unterschiedlichen Sängerinnen singen teils unisono, teils mehrstimmig, gleichzeitig und abwechselnd, begleiten sich vor allem mit Gitarre(n), aber auch mit vielen anderen Instrumenten.

Auch wenn sie slebst keine Songs schreiben, wählen sie gerne unbekannte Stücke aus, um das Publikum zu überraschen.

Seit dem Herbst 2020 erweitert Amelia Deuchert das instrumentale Gesamtbild mit ihren Fähigkeiten an Kontrabass, Ukulelenbass, Querflöteund Melodica.

Als Trio ist krk. schon seit Jahren regelmäßig bei verschiedenen privaten und kulturellen Anlässen aufgetreten, als Quartett haben sie ihre Premiere im Sommer 2021 bei den „bergfidelen Interventionen“ von #wirvorstadttouristen gefeiert.

19 Uhr

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Reservierungen bereits jetzt möglich per Mail an: post@speicher3.com

 

Zeichnen ist Sprache für die Augen,
Sprache ist Malerei für das Ohr.

Joseph Joubert

So finden Sie uns

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Zur Aabrücke 2
48329 Havixbeck

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Hohenholter Kunst- und Kulturverein e.V. post@speicher3.com

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